Frühling und mein Nate in China

Frühlingsblüte in Antwerpen, letztes Wochenende
Hab ich euch schon geschrieben, wie sehr ich mich freue, dass jetzt endlich wieder Frühling wird? Also, ich freu mich sehr. Die Kastanien (?) auf unserer Straße sind wieder grün, was heißt, dass uns unsere Nachbarn von gegenüber bald nicht mehr ins Wohnzimmer gucken können. Ich muss mich nicht mehr in Schal, Mütze und Handschuhe einpacken, bevor ich auch nur zum Bäcker gehe. Und die Sonne lacht uns schon morgens an, wenn wir aufwachen. Da fühlt man sich auch gleich viel glücklicher und produktiver.
Heute zum Beispiel saß ich eine halbe Stunde auf unserm Balkon und hab die ZEIT gelesen. Und dabei einen kleine Mittagssnack gegessen. (Danach ist leider die Sonne hinterm Haus verschwunden.)
Nate ist heute morgen Richtung Osten geflogen. In Moskau hat er Thomas getroffen, der aus Wien kam, und im Moment sind die beiden unterwegs nach Beijing. Apropos, unser Chinesischkurs an der Volkshochschule kommt dieses Semester leider nicht zustande, weil sich außer uns niemand weiter registriert hat bzw. trotz Registrierung nicht auftauchte. Jetzt werden wir es wohl versuchen, zu zweit sozusagen autonom weiter zu lernen. Mal sehen.
Für mich beginnt nächste Woche der Endspurt: das neue Semester fängt an, und ich muss zwei Präsentationen zu meiner Pilotstudie vorbereiten. Aber dann Ende Mai, in quasi 5 Wochen, ist das alles vorbei und wir können uns auf unsere Kinderkriegvorbereitungen stürzen: Geburtskurs, Kinderwagenkauf etc. Außer ein paar kleinen Stramplern und einiger Kleidung mehr, die uns Nates Mutti geschenkt hat, haben wir nämlich noch nicht so besonders viel erworben. Naja. Aber erst mal muss Nate aus China wiederkommen - und das leider erst am 5. Mai.

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