Berlin bei Sonnenschein
So, da sitze ich nun hier und schreib euch mal wieder was. Nate und unser Besuch Laurens haben wohl gerade bei der Berlinale Penelope Cruz und Ben Kingsley gesehen (sie stellen wohl heute Abend einen gemeinsamen Film vor), als sie in einer Schlange standen, um Karten (für einen anderen Film) zu kaufen. Sophiechen schläft ganz ruhig in ihrem Bettchen und gerade habe ich mit meinem Bekannten Kolja in Moskau gechattet. Berlin(ale) - Moskau - Holland. Groningener "Notenkoek" (Nusskuchen) zum Frühstück und Spaghetti zum Mittag. Alles multikulti.
Und wie schon letztes Wochenende hat uns alle das Wetter heute mal wieder verwöhnt. Da sind wir vier nun losgezogen und haben vom Viktoriapark in Kreuzberg Berlin überschaut (Anne und Jens - wir hätten euch besucht, aber wir wussten, das ihr dieses Wochenende keine Zeit hattet). Dann sind wir zum Flughafen Tempelhof / Platz der Luftbrücke gefahren (zum "Hungerzinken", dem eigenartigen Mahnmal dort), für den man noch bis 14.2. seine Unterschrift (für die Petition) abgeben kann, damit er nicht geschlossen wird - wir sind allerdings nicht unbedingt das Klientel, das mit der Kampagne angesprochen wird. (Wer das ist, weiß ich nicht genau... Alt-Berliner-Nostalgiker und Politiker mit Charterflügen?) Dann sind wir von der Friedrichstraße bis zum Brandenburger Tor und Reichstag spaziert, von dort zum Hauptbahnhof und dann mit der S-Bahn quer durch Berlin zurück nach Charlottenburg. Dort kamen wir bei Sonnenuntergang an.
Und überall waren so viele Menschen! Wohl einerseits wegen der Berlinale, aber auch wegen des schönen Sonnenscheins. Man konnte richtig spüren, wie alle wieder aufatmen, dass der Winter vorbei ist. Und auch Sophie hatte ihren Spaß... mal hat sie im Wagen geschlafen, dann hat sie sich gefreut, wenn ich sie im BabyBjörn herumtrug. Sie war dann aber auch froh, als wir
wieder zu Hause waren und sie mit ihren Sachen spielen und sich wieder frei bewegen konnte!
So, ich hör hier mal auf... ich will nämlich noch mein bzw. Annes Buch weiterlesen... es heißt "Als wir träumten" und ist sehr spannend. Es geht um kriminelle Jugendliche in Leipzig-Reudnitz und deren Biographien; keine wirklich-realen, aber doch wohl im Milieu gut recherchieren Geschichten.


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